MaKoMonsterchen® und die Magie des Moments
In Kommunika, einem bunten Land mit vielen Events, Produkten und Marken, lebte das MaKoMonsterchen – ein quirliges, wissbegieriges Wesen mit einem Gespür für Marketing und Kommunikation. Es war stets auf Achse: Kampagnen planen, Zielgruppen analysieren, Content timen – immer mit einem Auge auf die nächste Deadline.
Doch eines Tages, mitten in einem besonders hektischen Projekt, passierte etwas Seltsames. Das MaKoMonsterchen verlor seine Stimme. Nicht im eigentlichen Sinn – aber seine Ideen klangen plötzlich hohl, seine Posts wirkten leer, sein Content oberflächlich. Es fühlte sich, als würde es durch seine Aufgaben rasen, eine nach der anderen abhaken, aber nie wirklich zufrieden und da zu sein. Es empfand auch keine Freude, keinen Stolz mehr auf das, was es geleistet hatte. Das MaKoMonsterchen erschrak. Was, wenn es jemand merkte? Schließlich war es doch seine Aufgabe, zu begeistern, zu informieren und zu vermarkten.
Verwirrt beschloss es, in den Wald der Gedanken zu wandern, wo es auf die alte Eule Empathia traf. „Du bist überall, nur nicht hier“, sagte Empathia sanft. „Du jagst dem perfekten Post hinterher, aber verpasst den Moment, in dem echte Verbindung entsteht.“
„Aber ich muss doch liefern!“, seufzte das Monsterchen.
Empathia lächelte. „Setz dich. Atme. Schau, was jetzt gerade ist. Weißt Du, eine weise Grille, namens Franz, hat einmal gesagt: „Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch.“ *
Und meine Freundin, die Schildkröte, sie kommt aus einem Land, in dem man Englisch spricht…die sagt immer: „Yesterday is history, tommorow is a mystery, today is a gift. That’s why it’s called present.“**
Das MaKoMonsterchen setzte sich. Es atmete und roch dabei den Duft des Waldes. Feucht, würzig, voller Leben und irgendwie tröstlich … ein Alles-wird-gut-Duft. Zum ersten Mal seit Langem hörte es den Wind, der das Fell um seine Hörnchen kräuselte, spürte den Boden, unter seinen kleinen blauen Tatzen, sah tausende Schattierungen von Grün, Braun, Rot und Gelb um sich herum. Es dachte nicht an Likes oder KPIs – sondern daran, dass in manchen Momenten der Himmel die Erde küsst und Seelen sich verbinden, manchmal sogar ohne Worte.
Von da an baute es Pausen in seinen Tag ein. Pausen, in denen es sich gönnte, einfach zu sitzen, zu atmen und den Moment wahrzunehmen. Es hörte auch besser zu, wenn Menschen, Monster, Grillen oder Eulen mit ihm sprachen. Danach schrieb es mit mehr Gefühl, mit mehr Tiefgang und zauberte mit Worten und den Pausen zwischen den Worten. Und seine Kampagnen, seine Reels und Posts? Die wurden nicht nur erfolgreicher – sie berührten.
Denn das MaKoMonsterchen hatte gelernt: Der Moment ist kein Hindernis. Er ist die Bühne, auf der echte Kommunikation entsteht, die manchmal das Leben hindurch leuchtet.
* Zitat von Franz Grillparzer
** Zitat aus dem Film Kungfu Panda (Dreamworks)


